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JOSEP BARTOLÍ

Bilder aus dem Exil

​Der Künstler Josep Bartolí (1910-1995) verewigte die Eindrücke seiner tragischen Lebensstationen in tagebuchartigen Zeichnungen. Neben seiner intensiven zeichnerischen Tätigkeit wirkte er auch als Maler, Karikaturist, Schriftsteller und Bühnenbildner. Die Sammlung von Zeichnungen mit dem Titel „Campos de Concentración“ (1939-1943) spiegelt seine schmerzhaften Erfahrungen als Flüchtling in einem französischen Internierungslager wider. Seine kleinformatigen Skizzenblätter dokumentieren Szenen aus dem Lageralltag, wobei er zwischen einer realistischen und einer surreal-expressiven Ausdrucksweise wechselt. Seine eindrucksvollen Bildaussagen fixierte der Künstler mit Konturlinienzeichnungen, ausgeführt mit schwarzer Tusche oder Bleistift auf Papier. Dabei erschuf er in seinem schwermütigen Bilderkosmos tiefenräumliche Illustrationen mit einer großen Bandbreite an zeichnerischen Details.

Die vorliegende Bildergalerie stellt eine exemplarische Auswahl aus diesem Bilderzyklus dar und lädt dazu ein, sich in persönlicher Auseinandersetzung dem Leben und Werk des Künstlers Josep Bartolí anzunähern. 

Wir bedanken uns bei Georges Bartolí und dem Historischen Archiv der Stadt Barcelona, die diese Ausstellung ermöglicht haben.
 

Veranstalter

Medienpartner

mit der Unterstützung des 

Deutschen Katalanistenverbandes

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